BI-Lifecycle

Data Warehouses wie auch BI-Lösungen sollten Teile einer unternehmensweiten Strategie sein. Informationsbedarf, Datenquellen, Transformationsregeln und Zugriffsrechte sollten bekannt sein oder ermittelt werden.

Auch wenn es durchaus vorteilhaft ist, gerade bei der Einführung komplett neuer Technologien mit einem bis zwei überschaubaren Pilotprojekten zu beginnen, sollte dabei die ‚große’ Lösung von vornherein nicht aus den Augen verloren werden. Was in diesem Sinne ‚groß’ bedeutet, was ‚lokal’ und was ‚global’ ist, definiert sich aus dem konkreten unternehmerischen Kontext, in den ein BI-Projekt eingebettet ist.

Moderne BI-Entwicklungsumgebungen unterstützen auf der Basis eines konsolidierten DWH sehr schnelle Entwicklungszyklen. Der ‚innere‘, stark benutzerorientierte Kreislauf (Rapid Modeling Process) kann mehrere extrem kurze Zyklen von Prototyping, Review und Redesign bis zur Produktionsübernahme enthalten. Der Durchlauf durch diesen Zyklus dauert oft weniger als einen Tag!

Rapid Modeling Process

Der innere Prozeß der Rapid Modeling oder Rapid Design ist enger als alle anderen Teilprozesse dieses Vorgehensmodells an die Informationsbedürfnisse der künftigen Benutzer eines BI-Portals gebunden. Hier werden Dimensionen und Kennzahlen modelliert, Drill Down-Pfade festgelegt und erprobt, Reports entworfen. Die Länge der Iterationszyklen liegt je nach Datenmenge, Komplexität der Einzelanforderung und Erfahrung der Entwickler oft bei weniger als einem Tag.

Datenmanagement

Sind die Systemkomponenten der BI-Umgebung gut eingeführt, können durchaus mehrere Teilprojekte parallel geführt werden - auch mit einem kleinen Team.

Datenmanagement bedeutet in diesem Kontext den Test der Daten des Data Warehouse auf Konsistenz, Integrität und inhaltliche Richtigkeit. Im Schnittstellenmanagement wird die Integration des Data Warehouse in vorhandene und sich ggf. ändernde operative Anwendungen und Prozesse zusammengefaßt.

© Jürgen Moeck 2014

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